HAND.KOPF.WERK.

Kathi Bittner: Junges Hutdesign im Salzburger Heimatwerk

Kathi Bittner ist Hutmacherin in 6. Generation und eine mittlerweile selten gewordene Spezialistin dieser Zunft. Im Rahmen von Hand.Kopf.Werk lässt sie sich im Salzburger Heimatwerk bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Die Pop-Up Präsentation bietet bis zum 15. Juni die seltene Gelegenheit, ihr wunderschönes Handwerk näher kennen zu lernen ...


HAND.KOPF.WERK. im Salzburger Heimatwerk

Die Juniorchefin der Bad Ischler Hut-Dynastie bringt mit ihrer

„Kathi Bittner SELEKTION“

frischen Wind auf unsere Köpfe.
Sie zeigt, wie junges, pfiffiges Hutdesign in uralter Handwerks-Tradition entsteht.

Pop-Up Präsentation
2. Mai - 15. Juni 2019
Mo. bis Fr. 10.00 – 18.00, Sa 10.00 – 17.00 Uhr

Die Designerin ist ab 10. Mai jeden Freitag persönlich anwesend!

HAND.KOPF.WERK: Handwerk greifbar nahe!
Mit der Veranstaltungreihe Hand.Kopf.Werk stellt die Salzburger Altstadt die kreative Tätigkeit Salzburger Künstler und Handwerker in den Mittelpunkt. Auch das Salzburger Heimatwerk zeigte sich von Anbeginn von dem Konzept begeistert und hat dem interessierten Publikum in der Vergangenheit bereits unterschiedlichste Künste näher gebracht.

Familientradition seit 1862
Dieses Jahr beehrt uns die 27-jährige Kathi Bittner mit ihrem Motto: „Ich hab für jeden Kopf einen Hut". Die hübsche Hutmacherin und Modistin bringt frischen Wind in eine alte Zunft und trifft mit ihrer „Kathi Bittner SELEKTION“ den Zeitgeist. Sie gehört zu einer der letzten Hutmacher-Dynastien Österreichs, seit 1862 wird die Hutmacherwerkstätte am Schutzenbichl in Bad Ischl von ihrer Familie geführt. Im Heimatwerk kann man ihr nun bei der Arbeit über die Schulter schauen und beobachten, wie sie mit exklusiv designten „Garnituren“ persönliche Unikat-Modelle entstehen lässt. Dabei stehen 6 Modelle aus Filz und 4 aus Stroh zur Verfügung.

Filz und Wasserdampf
Am handwerklichen Entstehen eines Hutes hat sich in den vergangenen Jahrhunderten nicht viel geändert. Der Filz-Rohling, Stumpen genannt wird im Wasserbad heiß gemacht und gesteift. Mit Wasserdampf schmiegsam gemacht, wird der Stumpen über die entsprechende Form aus gedrechseltem Lindenholz gezogen, mit einer Schnur abgebunden, modelliert und anschließend zwei Tage in der Trockenkammer getrocknet. Dann wird das Kronendach eingebügelt, der richtige Strich frisiert, der Rand gefertigt. Nach dieser aufwändigen Prozedur erfolgt die Garnierung mit Bändern, Kordeln, Schleifen, Federn… der Kunst des „Garnierens“ sind keine Grenzen gesetzt. Nach einer letzten Kontrolle über die passende Fasson ist der Hut fertig und freut sich auf seinen neuen Kopf.

Wir verwenden Cookies, um Ihren Website-Besuch für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden.