Schaufenster der Woche

Was Lederhose & Co für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen leisten kann. Ein paar Gedankenanstöße zur Gewissensbildung...

"Billig gekauft ist teuer gekauft" ein Spruch, der viel Wahrheit in sich birgt.
Heutzutage wird viel über "fast Fashion" gesprochen, also Mode, die beinahe schon wie fast food im Vorbeigehen unreflektiert und vor allem in Masse gekauft und auch weggeschmissen wird. Mode mutiert zugehend zum billigen Wegwerfprodukt, das kurzfristig Gelüste befriedigt und doch auf Dauer nicht glücklich macht. Zu hoch ist der Preis, den jene am anderen Ende der Kette dafür bezahlen müssen: Niedrigstlöhne und schlechte Arbeitsbedingungen, rücksichtslose Ausbeutung der Natur, schwerwiegende ökologische Fußabdrücke, lange Transportwege... die Liste der negativen Aspekte ist lange.

In diesem Bewusstsein stellt sich die Tracht mit ihrer Zeitlosigkeit und Beständigkeit als Bekleidungskonzept dagegen. Hochwertigkeit versus schleißige Verarbeitung, sorgsame Rohstoffauswahl versus Raubabbau von Ressourcen, regionale Wertschöpfung versus Globalisierung sprechen für eine Produktsparte, die nicht nur kulturell tief verwurzelt ist, sondern dem Träger auch lange lange Zeit Freude bereitet.

Die Lederhose, ein Bekleidungsstück fürs Leben, oft sogar über Generationen weitervererbt ist ein Symbolbild dafür, dass es auch anders geht. In vielen Stunden liebevoller Handwerkskunst aus sorgfältig ausgewähltem Leder hergestellt erhält sie im Laufe der Jahre ihre besondere Lebens-Patina. Wie ein vertrauter Freund begleitet sie ihren Träger bei Familienfeiern, Hochzeiten, Taufen, Brauchtumsveranstaltungen und Ausflügen und vereint so Identitätssinn mit schönen Erinnerungen.

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